Germania Königsberg facebookt: Chattia und NPDler unerwünscht, aber „kurzzeitig“ auf Haus

logo-burschenschafter-gegen-neonazisNDR.de und taz.de berichteten, wie ein „NPD-Kandidat“ mit einem Fotografen vor dem Haus der Burschenschaft Germania Königsberg zu Hamburg am 6.4. umgegangen ist. Germania Könisberg nimmt dazu Stellung auf Facebook. Hier Auszüge: „Vor unserem Verbindungshaus wurden die „Skandale“ mit der Gewalttätigkeit der „Rechtsextremisten“ durch aggressiv-provokatives und vollkommen inakzeptables Verhalten eines Fotografen, der dem NDR zuzurechnen ist, offensichtlich vorsätzlich provoziert.“

NDR.de und taz.de berichten weiterhin, dass auf dem Haus der Burschenschaft Germania Könisberg eine Mensur der pennalen Burschenschaft Chattia Friedberg zu Hamburg und Germania Kiel stattgefunden hat. Dazu Germania Königsberg: „Auf unserem Verbindungshaus hat am 6. April eine Veranstaltung von zwei Schülerverbindungen stattgefunden, für die auf Bitte einer Kieler Schülerverbindung korporativer Üblichkeit folgend, ein Raum unseres Hauses überlassen wurde.  Die Burschenschaft Germania Königsberg war weder Veranstalter noch Gastgeber dieses Treffens. Eine Einladung zu dieser Veranstaltung lag nicht in ihrer Zuständigkeit, die Teilnehmer waren Gäste der Veranstalter. … Zu der Pennalen Burschenschaft Chattia Friedberg bestehen keinerlei Beziehungen. Ihre Mitglieder sind auf Grund ihrer politischen Ausrichtung grundsätzlich bei Germania Königsberg unerwünscht.“ „Die Burschenschaft Germania Königsberg ist als „Weiße Burschenschaft“ unpolitisch und grenzt sich sehr präzise gegen jeden Extremismus – auch gegen NPD-Mitgliedschaften – ab.“

Abschluss der Stellungnahme von Germania Königsberg: „Niederträchtig und ehrabschneidend ist der Versuch, die Burschenschaft Germania Königsberg wegen einer kurzzeitigen Anwesenheit eines ehemaligen NPD-Mitgliedes und einer Handvoll – möglicherweise – politisch extrem orientierter Schüler auf einer externen Veranstaltung in ihrem Haus mit den üblich unsauberen journalistischen Mitteln von Verdächtigungen, sogenannten „Fragen“ u.a. in die rechte Schmuddelecke zu stellen.“

Kommentar: die Polizei hat zum Angriff auf den Fotografen eine Meldung aufgenommen, wie das Hamburger Abendblatt schrieb.

Kommentar2: „Lass deine Taten sein wie deine Worte. Und deine Worte wie dein Herz.“ Ludwig Uhland

Der TV-Sender Hamburg 1 zeigt TV-Bilder im Beitrag „NPD-Kandidat: Tätlicher Angriff“: Infoklick.

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