Bei Frankonia Erlangen: Öffentlichkeitsarbeit für „rechtsnationale Kräfte innerhalb der Burschenschaften“

logo-burschenschafter-gegen-neonazisDie Nürnberger Nachrichten berichten nun auch online über „Ultrarechte Burschenschafter treffen sich in Erlangen“:

„Hintergrund der Zusammenkunft ist ein Streit beim jüngsten Burschenschaftstag in Eisenach, bei der ein deutlicher Rechtsruck eines Teils der Vereinigung deutlich wurde. Damals war Norbert Weidner seines Amtes als Sprecher der deutschen Burschenschaft enthoben worden. …. Nun will Weidner am Wochenende im Haus der Frankonia in Erlangen die Öffentlichkeitsarbeit der rechtsnationalen Kräfte innerhalb der Burschenschaften stärken. Die Veranstaltung ist gleichzeitig mit einem Treffen liberaler Burschenschafter in Bonn angesetzt.
Hauptreferent in Erlangen ist der politische Redakteur des Deutschlandradios, Bernd Kallina. Eva Sabine Kuntz, Sprecherin des Senders, gab sich auf Anfrage betroffen über das Engagement des Mitarbeiters, der wegen seiner ultrarechten Einstellung schon mehrfach aufgefallen war.“

Kommentar: dass Weidner Sprecher der DB war und den „Ariernachweis“ einführen wollte, ist schon eine gewagte „Interpretation“ der NN.

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5 Antworten zu “Bei Frankonia Erlangen: Öffentlichkeitsarbeit für „rechtsnationale Kräfte innerhalb der Burschenschaften“

  1. „Kommentar: dass Weidner Sprecher der DB war und den “Ariernachweis” einführen wollte, ist schon eine gewagte “Interpretation” der NN.“

    Wen wundert das?

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  2. Weidner war nie Sprecher der DB und wurde seines Amtes in Eisenach auch nicht enthoben. Die Recherche disqualifiziert den Redakteur. Norbert Weidner als Referenten für eine DB Veranstaltung zu wählen, disqualifiziert deren Organisatoren.

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    • Andererseits, welche bekannten Referenten gibt es denn noch, die in der momentanen Situation auftreten möchten? Da bleibt doch fast nur noch das bewährte ODK und Freunde. Damit kann man wenigstens noch versuchen, die Burschen ganz aussen bei der Stange zu halten.

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      • Das mag sein. Aber indem man Weidner sprechen lässt, signalisiert man der korporierten Öffentlichkeit, dass man nichts bereut und zu den ganzen braunen Machenschaften aus Bonn entgegen aller Beteuerungen steht.

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        • Bereut hat man nicht wirklich etwas, da haben Sie vollkommen recht. Die Abwahl erfolgte nur aus zwei taktischen Gründen. Erstens hoffte man mit dem Bauernopfer, die liberalen und liberal-konservativen Bünde zu halten. Diese Strategie ist gescheitert. Zweiter taktischer Grund: man hoffte, den medialen Druck durch Abwahl der rechten Symbolfigur als Auslöser für viele Medienberichte zu verringern. Auch diese Strategie ist gescheitert, der mediale Druck steigt noch, auch Medien wie FAZ springen auf. Dass solch einer wieder offen auftritt, spricht dafür, dass man nun auf die Strategie umsteigt „nach uns die Sintflut“. Man will wenigstens noch die ganz rechten Reihen schließen, die anderen hat man schon als verloren abgeschrieben.

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